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Ich habe bis zuletzt gehofft, dass die Krawalle ausbleiben

10922796_10153746955435961_3822098208416790392_nDas Rheinneckarblog.de hat mich zu den Krawallen in Ludwigshafen am vergangenen Sonntag interviewt. Ich dokumentiere das Interview vom 10. Februar an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung:

Interview: Hardy Prothmann

Frau Schmitt-Illert, Sie haben sich vor der Kundgebung am 08. Februar in Ludwigshafen aus dem Kreis der Initiatoren von “Mannheim sagt Ja” zurückgezogen, weil Sie nicht mit “Mannheim gegen Rechts” kooperieren wollten. Fühlen Sie sich nach den linksradikalen Krawallen in Ihrer Haltung bestätigt?
Rebekka Schmitt-Illert: Leider ist genau das eingetroffen, was ich befürchtet hatte. Gewaltbereite Autonome haben die Demo von “Mannheim gegen Rechts” genutzt, um als Block unbehelligt in die Nähe des Kundgebungsgeländes von “Gemeinsam stark Deutschland” zu gelangen. Das war aus meiner Sicht absehbar – trotzdem habe ich bis zuletzt gehofft, dass die Krawalle ausbleiben. Weiterlesen

Wofür ich einstehe

10922796_10153746955435961_3822098208416790392_nVergangene Woche habe ich bekannt gegeben, dass ich mich nach der großartigen Kundgebung mit 12.000 Menschen zu “Mannheim sagt Ja zu Flüchtlingen” an weiteren Aktionen dieser Gruppe nicht beteiligen werde.

Das hat mehrere Gründe. Den wichtigsten habe ich genannt: “Mannheim sagt Ja” arbeitet bei der Demo am kommenden Sonntag eng mit „Mannheim gegen Rechts“ zusammen, und so sehr ich den Einsatz von vielen in diesem Bündnis schätze – ich bin Mitglied der größten deutschen Volkspartei.

Wir sind eine Partei mit großem sozialem Gewissen, aber wir sind auch eine konservative Partei mit Werten, die manche als “rechts” empfinden. Würde sich das Bündnis in “Bündnis gegen Extremismus und Gewalt” umbenennen und darauf achten, dass keine gewaltbejahenden Gruppen dort mitmachen, würde ich mich auch einem Solidaritätsmarsch nach Ludwigshafen anschließen – gegen Extremisten aber auch gegen Salafisten und sonstige brutale Fanatiker. Und noch besser wäre es, wenn es “Bündnis für Vielfalt – gegen Extremismus und Gewalt” heißen würde. Dann wäre klar, dass man nicht nur gegen, sondern auch für etwas einsteht. Weiterlesen